Installationen mit Fotografie auf Zollverein

„A List of Distractions“ ist der Titel einer Ausstellung, in der im September Installationen auf Zollverein zu sehen sind.

Foto von Anja Segermann

Urheber der elf Kunstwerke sind Julius Barghop, Carsten Barth, Ayla Buchholz, Marie Eberhardt, Linda Hafeneger, Hendrik Hinkelmann, Marie Laforge, Katharina Ley, Ruth Magers, David Müller, Anja Segermann und Anton Vichrov. Sie alle sind Studenten des Fachbereichs Gestaltung der Folkwang Universität der Künste. Die medienübergreifenden Installationen sind Schnittstellen zwischen Fotografie, Installation, Architektur, Körper und Raum. Gemeinsam bilden sie einen facettenreichen künstlerischen Parcours. Er soll Besucher einladen, das Zollverein-Gelände in Essen in der Zeit vom 3. bis 27. September neu zu entdecken.

Die Installationen sind im Gelände montiert. Sie spiegeln ihre jeweilige Umgebung auf unterschiedliche Weise wider. Ausgehend von einer gemeinsamen Beschäftigung mit der Fotografie setzen sich die Studenten darin mit den komplexen historischen, sozialen und architektonischen Aspekten des Zollverein-Geländes um Zeche und Kokerei auseinander.

„Raumforscher*innen“

Als Teil des öffentlichen Parcours zeigen 15 Jugendliche unter dem Titel „Raumforscher*innen“ ihre Fotografien, die im Rahmen des Projekts „Blickfeld Zollverein“ entstanden sind. Dafür haben Jugendliche aus den benachbarten Stadtteilen unter der Regie von Folkwang-Studenten ein halbes Jahr lang ebenfalls das UNESCO-Welterbe Zollverein fotografisch erkundet. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden vom 3. bis 13. September in Halle 6 gezeigt. Sie bilden einen weiteren Beitrag zur künstlerischen Feldforschung und Inszenierung des öffentlichen Raums.

„Blickfeld Zollverein“ ist eine Kooperation der Folkwang Universität der Künste und der Stiftung Zollverein, die durch die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Zollverein (GFF) sowie durch die RAG-Stiftung ermöglicht wird. Im Rahmen der Kooperation erhalten Folkwang-Studenten während ihres Fotografie-Studiums die Möglichkeit, ein künstlerisches Projekt auf Zollverein zu realisieren. Zugleich geben sie ihr Wissen an Jugendliche weiter, die so erste professionelle Schritte im Medium Fotografie machen können.

Die Leitung beider Ausstellungen liegt in den Händen von Prof. Elke Seeger, Folkwang Professorin für Fotografie und Konzeption sowie Prorektorin für Studium und Lehre, und Matthias Gründig, wissenschaftlicher Mitarbeiter für Theorie und Geschichte der Fotografie.

Die öffentlichen Installationen der Studierenden sind täglich zugänglich. Einen Überblick über die Standorte bietet eine Broschüre, die an allen Infopunkten auf Zollverein ausliegt. Der Eintritt ist frei.

Die Fotografien des „Raumforscher*innen“-Projekts sind  in Halle 6 donnerstags bis sonntags, jeweils von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr und nach Vereinbarung zu sehen. Auch hier ist der Eintritt frei.

www.folkwang-uni.de

 


 

TIPA 2020