Das „Socialiserle“
Die Fujifilm instax mini Evo Cinema ist vor allem ein soziales Spielzeug für Fotografie-Enthusiasten, meint Stefan Steib.
Das ist kein „Kameratest“. Denn diese Fujifilm instax mini Evo Cinema ist etwas anderes. Ja, es gibt eine Kamera, und die kann Bilder mit maximal 2.560 × 1.920 Pixeln aufnehmen sowie Videos mit 1.440 × 1.080 Pixeln Auflösung. Es gibt eine feste Blende von f/2.0 und Belichtungszeiten von 1/4 bis 1/8.000 Sekunde. Der 1/5-Zoll-Sensor hat einen Empfindlichkeitsbereich von ISO 100 bis 1.600.
Aber dann ist dieses „Ding“ auch noch ein tragbarer Drucker für Bilder im Mini-Format von 86 × 54 Millimetern, wobei die eigentliche Bildgröße nochmals kleiner ist: 62 × 46 Millimeter.
Das sind alles Daten und Spezifikationen, die man nicht braucht. Diese kleine Retro-Fujifilm ist eine Liebeserklärung an alle Menschen, die Fotografie lieben, einen ausgeprägten Spieltrieb haben und den am liebsten zusammen mit anderen ausleben.
Beginnen wir mit dem Look
So haben früher einmal Super-8-Kameras ausgesehen. Die Bedienelemente betreiben hier Mimikry – denn sie sind nicht das, was sie vorgeben, zu sein. Da gibt es einen Zeitenregler, der in Wirklichkeit ein Zeitreisewahlrad ist – von 1930 bis 2020. Dazwischen kann man in zehn Stufen den Stil der jeweiligen Zeit wählen. Es gibt einen „Filmaufzug“, der den Druckprozess der Mini-Sofortbilder startet. Der Zoomhebel ist tatsächlich das, was er vorgibt, zu sein.
Die „optische Sucherlupe“ zeigt einem das Mini-Display und das Menü der elektronischen Einstellungen. Es gibt ein Stativgewinde (für die ernsthafteren Benutzer, die auch einmal die Fernbedienung über das Smartphone aktivieren wollen), und es gibt einen Handgriff für die Leute mit normal großen Händen (Kinder brauchen den nicht).
Die originale Fujifilm-Ledertasche dafür wirkt wie aus den 1950er-Jahren. Ich habe sie ausprobiert und …
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