Rezepte für keative Looks

Wir haben mit der Nikon Z5II ausprobiert, wie das Fotografieren mit Picture-Control-Funktion und Nikon Imaging Cloud funktioniert.

Die Picture-Control-Taste an der Nikon Z5II

Zu Zeiten des analogen Films wurde der Look eigener Fotos vor allem durch die Wahl des Filmmaterials und der Entwicklung im Labor bestimmt. Mit der digitalen Fotografie und Bildbearbeitung entstand der Look dann außerhalb der Kameras – mit unendlichen, beliebigen Variationsmöglichkeiten. Die Picture-Control-Taste der aktuellen Nikon-Z-Kameras verlagert die Wahl des fotografischen Stils wieder zurück in die Kamera.

Die Nikon-Picture-Control-Funktion bestimmt, wie Farben im Motiv in der Kamera verarbeitet werden, wie Global- und Detailkontraste gehandhabt und wie Details durch Schärfung betont oder gedimmt werden. Die Nikon Imaging Cloud dient dabei als Austauschplattform, um „Rezepte“ für die Picture Controls auszutauschen. Darüber hinaus lässt sich die Cloud als Zwischenspeicher für Bilder und für Firmware-Updates nutzen.

Cloud einrichten und verbinden

Nachdem der Nikon-Imaging-Cloud-Account über den Webbrowser des Rechners oder Tablets eingerichtet ist, wird die Nikon Z5II per WLAN verbunden. Im Browser lassen sich nun „Rezepte“ auswählen und übertragen. Über die Picture-Control-Taste an der Oberseite der Kamera aktiviert man jene für Foto- und Videoaufnahmen. Umgekehrt lassen sich eigene Picture-Control-Einstellungen als Rezept aus den Bildern extrahieren, die zur Cloud übertragen wurden. Die dritte Möglichkeit besteht darin, eigene Looks in der Nikon-NX-Studio-Software zu definieren und in die Cloud zu übertragen.

Der kreative Faktor der Rezepte liegt darin, …

 

 


 

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