Pinakothek kauft Fotos von Nicholas Nixon

Die Münchner Pinakothek der Moderne hat die aus 44 Arbeiten bestehende Fotoserie „The Brown Sisters“ von Nicholas Nixon erworben.

Foto Nicholas Nixon, The Brown Sisters, New Canaan

Nicholas Nixon zählt zu den wichtigsten US-amerikanischen Fotografen seiner Generation. Sein Werk „The Brown Sisters“ gehört mittlerweile zu den Ikonen der Geschichte der Fotografie: Seit 1975 porträtiert Nixon (*1974) jedes Jahr seine Frau Bebe und ihre drei Schwestern. Über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren ist so ein singuläres Werk entstanden. Dieses bringt die Wesenhaftigkeit des Fotografischen zum Ausdruck und dokumentiert die sich immer wieder wandelnden Beziehungen der Schwestern zueinander. Dank der großzügigen Förderung durch die Alexander Tutsek-Stiftung konnten die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen die Serie aus Privatbesitz erwerben. Die Serie besteht aus 44 Arbeiten.

Die Alexander Tutsek-Stiftung – ein Hauptförderer des Haus der Kunst und der Pinakothek der Moderne – fördert Kunst und Wissenschaft. In ihrer internationalen Ausstellungs- und Sammlungstätigkeit konzentriert sich die Stiftung auf zeitgenössische Skulptur und moderne Fotografie. Sie zeigt regelmäßig Ausstellungen, so zum Beispiel ab dem 22. März unter dem Titel „Primäre Gesten“ Fotografien aus China von Robert Rauschenberg und Arbeiten in Glas von Mona Hatoum, Hassan Khan, Jana Sterbak und Terry Winters.
Beim Ankauf der Nixon-Serie übernahm die Stiftung die kompletten Kosten. Dennoch gehen die Werke in den Besitz der öffentlichen Sammlung über. Einzige Bedingung daberi ist, dass das Museum die Arbeiten  innerhalb der nächsten fünf Jahre präsentiert.

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