Live Portrait Contest auf der Zeche Zollverein

Der bund professioneller portraitfotografen veranstaltet am 21. März seinen Live Portrait Contest auf der Zeche Zollverein in Essen.

Live Portrait Contest 2020

Der Live Portrait Contest (LPC) ist seit inzwischen 19 Jahren einer der interessantesten und bedeutendsten Wettbewerbe in der professionellen Portraitfotografie. Jahr für Jahr zieht er Fotografen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland an. Sponsor und Preisgeber der Veranstaltung ist Nikon. Der bpp lädt alle Berufsfotografen ein, Kollegen bei der Arbeit zuzuschauen und daraus Inspiration für den eigenen Fotografenalltag zu ziehen. Ein Tagesticket für den 21. März kostet 245 € netto. Darin enthalten sind ein Mittagsimbiss und zwei Kaffeepausen. Anmeldungen sind hier möglich.

Der Live Portrait Contest findet in diesem Jahr auf dem pittoresken Gelände der Zeche Zollverein in Essen statt. Das Weltkulturerbe ist nach meiner der Veranstalter mit seinem Industriecharme und seiner gelebten Geschichte ein perfekter Ort für den Fotowettbewerb.

Fünf Kandidaten sind nominiert

Die fünf nominierten Kandidaten für den Live Portrait Contest kommen aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz. Sie haben sich vorher in ihren Heimatländern für den LPC qualifiziert. Für Deutschland starten Caroline Schmid, Lightplay (Inhaberin Fiona Bischof), Photographer of the Year 2019,  nominiert durch den bpp, und Thomas Zehnder, Hostrup Fotografie, Gewinner des bpp Gold Award Portrait 2019, nominiert durch den bpp.

Für die Schweiz nehmen teil: Mauro Moschetta, Moschetta Photography, nominiert durch die Schweizer Fotografenorganisation photo professionals, und Barbara Wasserfallen, Lightplay (Inhaberin Fiona Bischof), nominiert durch die Schweizer Fotografenorganisation Colour Art Photo Für die Niederlande geht Daniel Wenzel, Daniel Wenzel Fotografie, nominiert durch die niederländische Fotografenorganisation MPN, an den Start.

Die Nominierten fotografieren live vor einer internationalen Fachjury und vor den Augen des Publikums. In einem vorgegebenen Zeitfenster von 55 Minuten setzt jeder der Kandidaten dasselbe Thema um – vom Studio-Setup über das eigentliche Model-Shooting bis hin zur Bildauswahl und Nachbearbeitung. Die eigene Arbeitsweise und Interpretation des Themas führt schließlich zu fünf unterschiedlichen Endergebnissen.

Die internationale Fachjury beurteilt sowohl die Professionalität der Aufnahmen als auch die Postproduktion, den Umgang mit dem Modell und das spätere Endergebnis. Die Kandidaten erhalten das LPC-Wettbewerbsthema acht Tage vor dem Shooting.

Mehr Informationen zum Live Portrait Contest gibt es hier.

 

TIPA 2020