Konsequent auf Kurs
Unterschiedliche fotografische Genres: Joerg Letz behauptet sich als Fotosolist und blickt der KI zum Trotz optimistisch in die Zukunft.
Darum geht’s
Von der Dunkelkammer über die digitale Revolution bis zur KI-Bildgenerierung: In den letzten 30 Jahren hat die Bilderbranche revolutionäre Umbrüche erlebt – und diese lassen sich im Werdegang von Joerg Letz ablesen, der schon als Kind gerne mit seiner „Agfa Click“ fotografierte. Gleich nach der Schule absolvierte er eine Ausbildung in einem Aachener Werbestudio, das auf Automobilfotografie spezialisiert war. Letz erzählt von Stunden in der Dunkelkammer, Testaufnahmen und Polabzügen, Filterkorrekturen, dem Warten der Models auf das „Go“ der Kunden.
Dann, in den 90er-Jahren, der Aufbruch ins Digitale. Letz war da schon weitergezogen nach Düsseldorf in ein großes Studio, das Werbeaufnahmen für Großkunden wie Coca-Cola, Ikea oder Sony machte. Es war die Zeit der Macs, Trommelscanner, der ersten digitalen Kameras, die lediglich Stillaufnahmen ermöglichten, bis die ersten „echten“ digitalen Profikameras verfügbar waren und die Beschleunigung des digitalen Workflows nicht mehr aufzuhalten war. „Als der Umbruch einsetzte, hatte ich gemeinsam mit einem Kompagnon bereits ein eigenes Studio samt angestellten Fotografen“, erklärt Letz und blickt zurück. „Ich selbst war in Deutschland einer der Ersten, die mit Photoshop umgehen konnten, und habe mich eine Zeit lang fast ausschließlich auf Composings und Retuschen konzentriert. Eines Tages sagte ein Kunde: „Du bist doch auch Fotograf, warum übernimmst du nicht den kompletten Workflow?“ Das, sagt Letz, sei die Initialzündung zu einem neuen Schritt in seiner Karriere gewesen.
Das steckt dahinter
2004 verließ er das Gemeinschaftsstudio und machte sich selbstständig – diesmal allein. Letz war und ist breit aufgestellt. Sein Portfolio reicht von der Food-Fotografie (inklusive Styling und Rezeptentwicklung) über People und Businessportraits sowie Industrie- und Architekturaufnahmen bis hin zu Fotografieverfahren; hier und da …
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