Die R für alle

Canon baut sein Vollformatportfolio bei den Spiegellosen aus. Während viele Fotografen eine Profi-Spiegellose vom Kaliber der EOS 5D Mark IV oder gar 1DX Mark II erwarteten, setzt Canon zunächst auf den breiten Markt: Die neue EOS RP ist eine EOS R, welche die Japaner um ein paar Funktionen reduziert haben. Und sie kommt zum Kampfpreis von 1.499 Euro.

„Welche Funktionen sind Ihnen 1.000 Euro wert?“ Alle, die sich für das R-System – Canons Vollformat-Kameras ohne Spiegel – interessieren, werden sich künftig diese Frage stellen müssen. Denn ab Ende Februar wächst die R-Reihe um das Einsteiger-Modell „EOS RP“, das deutlich günstiger antritt als die erste EOS R – die haben wir im letzten Herbst gesehen. Canon selbst sortiert die EOS RP auf Augenhöhe mit der EOS 6D II ein. Auch der Sensor sei von dieser DSLR entliehen, allerdings soll der neue Prozessor „Digic 8“ ebenso für eine bessere Bildqualität sorgen wie „optimierte Mikrolinsen“, die auf dem Bildsensor sitzen und nun zu den RF-Objektiven passen.

Mit 26 Millionen Pixeln liefert der Chip der RP vier Millionen Bildpunkte weniger als die EOS R, doch das dürfte nur selten entscheidend sein.

Starker erster Eindruck: Bei den Versuchen mit einem Vorserien-Modell arbeitete der Autofokus der EOS RP keinen Deut schlechter als bei der großen Schwester, obwohl er „nur“ für -5 EV qualifiziert ist (gegenüber -6 EV bei der EOS R). Die kürzeste Verschlusszeit …


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