Die KI-Organizer

Stefan Steib hat für digit! untersucht, was Picture-Instruments-AI-Lab-App und AI-Lab-UXP-PS-Plug-in für den Workflow können.

Beispiel KI-Assistent

Selbst für IT-affine Menschen wie mich ist der aktuelle KI-Boom kaum noch überschaubar. Fast täglich kommen neue KI-Modelle heraus. Nahezu jedes reklamiert für sich, die totale Neuheit zu sein und jetzt noch realitätsähnlichere Bilder zu erschaffen.

Wobei die Bewertung im Auge des Betrachters liegt: Perfektion ist nicht gleich Schönheit, Anspruch nicht gleich Inhalt und Gefühl nicht gleich Wissen.

Der bisherige Hauptfehler bei all diesen meist webbasierten Tools ist ihr chatartiger Aufbau. Man interagiert mit einem Sprachmodell, das dann die Bilder aus dem trainierten Bildmaterial zusammensetzt und im besten Fall aus den extrahierten und kombinierten Bildstilen ansehnliche „neue“ Inhalte erschafft.

Das ist bisweilen sehr mühsam, gerade im kommerziellen Bereich. Wer schon mal versucht hat, simple Packshots zu generieren oder Modeaufnahmen mit bestimmten gleichbleibenden Vorgaben für eine Serie, der mag auch schon entnervt hingeschmissen haben und es dann lieber fotografiert haben. Das konnte manchmal schneller gehen als zu promten. Hinzu kommt, dass die Bezahlmodelle der Profiversionen unterschiedlich effizient sind: Das eine Modell kann Texte und Grafiken, das andere besser realistische Personen, das dritte erzeugt Architektur und Landschaften hyperrealistisch und überzeugend. Man müsste also mehrere Abos haben, die Weboberflächen jedes einzelnen optimal kennen und dann hin- und herschalten. Das ist kein überzeugender Workflow und kostet Geld, Zeit und Nerven.

Genau dafür hat die deutsche Firma Picture Instruments aus Leverkusen eine Palette professioneller Tools entwickelt, um KI- und IT-Workflows für Profis zu optimieren und sie in gewohnte Arbeitsumgebungen wie Premiere Pro, Photoshop, Lightroom, FCPX oder After Effects zu integrieren.

Ich habe für die digit! die AI-Lab-App in der Version 1.3.1 sowie das Plug-in UXP in der Version 1.1.0 mit reichlich Tokens getestet. Die zwei AI-Lab-Produkte machen nun etwas Schlaues:  …

 


 

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