Nikons Budget-Trinitys

Thorsten Wulff hat Nikons drei Budget-Zooms im Brennweitenbereich von 17 bis 180 Millimetern mit konstanter 2,8er-Offenblende ausprobiert.

Nikon Z6III mit drei NIKKOR Zooms

Georg Fritzsch ist der Generalmusikdirektor des Staatstheaters Karlsruhe. Pfingstmontag. Im rappelvollen Zug Richtung Berlin lag ich bequem auf dem Boden des Fahrradabteils, als mir der GMD eine Textnachricht schickte. Zitat: „Danke für die herrlichen Bilder! Wahnsinn, wie du das bei dieser Beleuchtung hinbekommen hast!“

Ich freue mich über das Lob, aber wie kam es dazu? Nach zwei Wochen in New York kam ich nach Berlin, um gleich über das Pfingstwochenende nach Karlsruhe zu fahren. Im Gepäck: die Nikon Z6III mit drei Zoomobjektiven von 17 bis 180 Millimetern. Dieses Set passt perfekt in meine über 36 Jahre ordentlich ausgefranste Domke-Tasche.

Schon 1988 hatte mich Robert Lebeck vor dem Gewicht zu vieler Nikons auf den Schultern gewarnt. Dieses Set hätte er geliebt. Die Nikon Z6III und diese drei Objektive erledigen unaufdringlich und präzise ihren Job. Der sofortige, präzise und lautlose Autofokus der drei Objektive, gepaart mit der Z6III, liefert das, was sonst nur Prospekte versprechen: Das Equipment tritt hinter die Aufgabe zurück.

Wie aus einem Guss

Die Protagonisten: das NIKKOR Z 17–28 mm f/2.8, das NIKKOR Z 28–75 mm f/2.8 und das NIKKOR Z 70–180 mm f/2.8. Die drei Objektive wirken optisch und haptisch wie aus einem Guss. Sie decken den relevanten Brennweitenbereich vom Ultraweitwinkel bis zum Tele ab und bieten durchgehend eine Lichtstärke von 1:2,8. Zusammen ergeben sie eine bemer-kenswert kompakte und vergleichsweise preisgünstige Alternative zu den professionellen Spitzenmodellen.

So auch bei den Bildern aus dem Orchestergraben, …

 

 


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