JOBOs neue Perspektive für Silbergelatine-Prints
Mit dem neuen original JOBO SilverPrinter gibt es nun eine neue und innovative Zukunft für den Silbergelatine Print.
Mit dem Gerät kann jedes Labor hochwertige Silbergelatine Prints zu günstigen Preisen anbieten. Das Labor hilft seinen Kunden, mehr aus der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie herauszuholen und kann wichtige Zusatzgeschäfte generieren. Wenn das Labor erst einmal die erforderlichen Bildkontraste eingestellt hat, können die Dateien ohne Probebelichtung per Knopfdruck auf Papier bis zur Größe von 40 cm x 50 cm mit 260 dpi geprintet werden. Keine Probebelichtungen. Kein Nachbelichten und Abwedeln. Mühelos können über fünf verschiedene Bilder in einer Stunde ausbelichtet werden.
Ein echtes Silber-Gelatine Print ist durch nichts zu ersetzen. Die weichen Grautöne schmeicheln dem Auge. Das Silbergelatine Print auf Barytpapier hält über 500 Jahre in perfekter Qualität. Barytpapier hat eine einzigartige Haptik. Da die Emulsion in die Naturpapierfaser eindringt, hat das optische Print darüber hinaus eine unübertroffene Tiefe und 3D-Wirkung. Millionen stochastisch verteilte Silbersalze sorgen für eine organische Feinheit jenseits von Bits und Bytes. Hinzu kommt, dass die Übergänge der Grautöne nicht nur bei Tageslicht, sondern auch bei Kunstlicht und gold-warmen Lichtquellen immer perfekte Verläufe zeigen. Kein Digitalprint kann dem Barytprint in dieser Hinsicht technisch das Wasser reichen.
Das Erbe des Silbergelatine-Prints
JOBO hat seit vielen Jahren überlegt, was getan werden kann, um das Erbe des Silbergelatine-Prints zu beleben, statt es zu verlieren. 99 Prozent der Kunden, die auf SW-Film fotografieren, lassen ihre entwickelten Filme scannen. Ein Drittel dieser Fotografen begeht gar das Sakrileg, den entwickelten analogen Film wegzuwerfen. Die Möglichkeit für einen echten Handabzug wird dadurch immer kleiner.
Gemeinsam mit dem Essener Fotolabor Polycolor von Kai Sandner hat JOBO sich entschieden, den analogen Weg nach vorn zu gehen. In langjähriger und mühevoller Entwicklung hat Kai Sandner zahlreiche Hindernisse überwunden, um digitale Dateien so auf Papier auszubelichten, dass feinste Grauabstufungen erzielt werden können. Von der Minimaldichte bis zum tiefsten Schwarz werden gezielt über 1000 Graustufen generiert.
Wenige Labore haben heute noch die Fähigkeit, hochwertige Handabzüge auf die herkömmliche Art zu erstellen. Ein Handabzug (40 cm x 50 cm) benötigt eine bis zwei Stunden Zeiteinsatz. Oft wandern auf dem Weg zum finalen Print noch zwei Probeprints in den Papierkorb. Das Schwarz-Weiß-Papier ist wesentlich teurer als das RA4-Colorpapier. Sollen Zeit und Material halbwegs bezahlt werden, muss der Marktpreis für einen Handabzug bei ca. 100 EUR liegen. Für Künstler und Kenner kein Problem. Aber wenige Consumer sind bereit, dieses Geld zu investieren. Zu hoch liegt die Bezahlschranke. Hinzu kommt, dass nur noch wenige Labore überhaupt Räumlichkeiten, Equipment und Personal mit den nötigen Fähigkeit haben, hochwertige Handabzüge von Korn zu Korn zu erstellen.
Der JOBO SilverPrinter erinnert vom Aufbau an einen klassischen Vergrößerer für Planfilmformate. Er bietet präzise gefertigte Hardware mit hochauflösendem Panel, Qualitäts-LED-Einheit und kalibrierter Großformatoptik (210 mm Brennweite). Das Herzstück bildet eine über viele Jahre ausgeklügelte und optimierte Software von Kai Sandner. Der spezielle Sandner-Algorithmus erzielt gleichzeitig sowohl das erwünschte D-max als auch einen optimalen Grauverlauf. Der JOBO SilverPrinter kann ab sofort für 14.900 Euro bestellt werden. Das Gerät wird in Kleinserie bzw. auf Bestellung in Gummersbach gefertigt.