TAUSENDSASSA FÜR DEN 360-GRAD-EINSTIEG

digit! 5-2017Die Garmin-Virb-360-Kamera hat das Zeug zu einem Marktöffner: 5,7 K Videoauflösung sind ein dicker Pluspunkt. Der Preis ist mit 799 Euro akzeptabel, die Features sind umfangreich, und der Video- und Foto-Output hat unseren Autor Stefan Steib überzeugt.

Zum Testen erhielt ich neben der Kamera ein Doppelladegerät (mit USB-Anschluss, so kann man es auch an einer Powerbank betreiben), zwei zusätzliche Akkus, ein Autoeinbauset (wenn man die Virb als Dashcam benutzen will) und eine Schnellkupplung. Dazu eine Garmin-Fenix-5-GPS-Armbanduhr, die man mit der Virb koppeln kann.

Die Virb 360 ist klein und handlich ist. Das wirkt sich positiv auf Parallaxen und Stitchkanten aus. Das Gewicht ist gering genug für die Montage der Kamera an schwierigen Stellen oder am Helm.

Aus der Schachtel heraus musste zunächst die Firmware aktualisiert werden. Dies geschieht nach Anmeldung der Virb auf der Garmin- Seite mit Garmin Express. Nach diversen Neustarts und Verbindungen auf die Garmin-Webseite funktionierte es schließlich, und die Kamera lief rund. Wer keine Zeit oder Lust zum Ausprobieren hat, findet gute Video-Tutorials bei Garmin und auf YouTube. Nach zwei Updates war die Garmin-Virb-Android-App auf einem aktuellen Stand 4.4 und lief auf zwei getesteten Smartphones sowohl mit Android 5.1 als auch 7.0 stabil.
Stoisch bleibt dabei die Verbindung zur Kamera übers WLAN bestehen, das direkt von der Virb erzeugt wird – und das mit ordentlichen Bildraten. In der Preview darf man allerdings keine 4K-Auflösung erwarten. Der Eindruck entspricht eher Full-HD, aufgeteilt auf 360 Grad. Es reicht aber allemal, um sich zu orientieren und sinnvolle Kamerastandpunkte zu finden.

Rechts auf der Kamera befindet sich ein großer Schiebeschalter mit roter Markierung. Dies ist der „Sofort an und Video aufnehmen“-Knopf. Mit einer einstellbaren Verzögerung legt die Virb los. Das ist praktisch für reportageartige Schnellschüsse. Man muss nicht erst fummeln und Modi umstellen, die man eventuell vorher eingestellt hat, und man muss die Kamera nicht ständig eingeschaltet lassen. Das mag sie nicht so gerne, dann wird sie richtig warm – und bei etwas über 40 Grad Celsius schaltet sie sich ab. Leider gilt das auch für die Sprachsteuerung. Mit „OK Garmin“ legt die Kamera im Standby los, aber sie ist dann eben auch in Bereitschaft und wärmt sich auf.

Als Karte habe ich eine Lexar Micro SD UHS II 1.800x verwendet (real fließen etwa 90 Mbyte/s beim Schreiben und Lesen). Man sollte die MicroSD-Karte auf jeden Fall ...


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