
Konvertierung – Die erste Konvertierung (Lichter) erfolgte in diesem Beispiel mit -0.5 EV (A), die zweite (Schatten) mit 1.0 EV (B). Konvertiert wird in den 16-Bit TIFF-Modus.
Aus 2 mach 1
Das RAW-Bild wird zunächst im RAW-Konverter zweimal „entwickelt“, d. h. es wird zunächst eine Konvertierung zum Beispiel mit der Einstellung „– 0.5 EV“ für die Lichter und anschließend eine zweite beispielsweise mit der Einstellung „ 1 EV“ für die Schattenbereiche gemacht. Die beiden im 16-Bit-Modus konvertierten TIFFDateien werden dann in Adobe Photoshop miteinander kombiniert. Die Voraussetzung für gute Ergebnisse sind möglichst exakt belichtete Aufnahmen.
Richtig belichten
Um den Dynamikumfang mit einer Aufnahme optimal ausnutzen zu können, sollte man die bildwichtigen Lichterbereiche zwar möglichst aussteuern, keinesfalls aber völlig „ausreißen“ lassen. Spitzlichter und extrem helle Lichtquellen hingegen dürfen zeichnungslos sein. Die Schattenbereiche können da schon eher auf der „dunklen“ Seite sein, sollten aber, wo noch Zeichnung und Details sichtbar sind, nicht „zulaufen“. Die Histogramm-Darstellung der Kamera ist dabei ein nützliches Tool und sollte beim Fotografieren immer wieder mal geprüft werden. ..
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