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CGI für Fotografen [04]


Das HDR-Panorama. In Teil 3 des CGI-Workshops haben wir uns mit der Verwendung eines HDR-Panoramabildes für das Image Based Lighting beschäftigt. Doch wie entsteht ein solches Bild? Dieser Artikel soll Aufschluss geben. Diesmal wird sogar „richtig“ fotografiert – mit einer Kamera.

Die Image Based Lighting Technik mittels HDR-Panoramafotografie erlaubt eine fotorealistische Integration von 3D-Elementen in reale Szenerien.

Vorüberlegungen
Unser Ziel ist es, eine für CGI-Anwendungen geeignete Panoramaaufnahme
zu erstellen. Demnach muss diese drei Hauptkriterien erfüllen:
a) eine hinreichend hohe Auflösung
b) Erfassen des relevanten Dynamikbereiches
c) kurze Produktionszeit

Hierzu wird zunächst geeignete Hardware benötigt, im Folgenden
ein Überblick.

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1) Kamera: Die meisten von Ihnen besitzen eine DSLR-Kamera, welche wir als den grundlegenden Kameratyp ansehen wollen. Zwar sind Bridge-Kameras und „Kompakte“ prinzipiell ebenso für unsere Zwecke geeignet, doch die Verwendung eines geeigneten Objektivs ist nicht möglich – dies ist das K.O.-Kriterium.

Um den Aufnahmezeitraum kurz zu halten, wollen wir die Auto Exposure Bracketing Funktion (automatische Belichtungsreihe, AEB) verwenden. Dabei gibt es wesentliche Unterschiede bei verschiedenen Kameraherstellern. In die avancierte Klasse der „fünf- und mehr“ Blenden AEB-Aufnahmen fallen dabei eher die teureren Geräte. Schauen Sie am besten im Handbuch nach, was Ihre Kamera diesbezüglich zu bieten hat. Ein Tipp: mein Kollege Christian Bloch führt auf seiner Homepage (http://www.hdrlabs.com/ tools/autobracketing.html ) die AEB-Funktionen vieler Kameras im Vergleich auf. Sind Sie noch auf der Suche nach einer geeigneten DSLR, so hilft Ihnen diese Liste weiter. Mit Auflösungen von 12 Megapixel und mehr liefern alle moderne DSLR-Kameras die notwendige Auflösung für hochwertige CGI-Produktionen.

2) Objektiv: Für unsere Anwendung ist ein Objektiv gefragt, das schnelles und effizientes Arbeiten erlaubt. Fish-eye-Objektive sind bestens geeignet. In Abhängigkeit vom Sensorformat wählen Sie zwischen einem Vollformat- oder Rundbild-Fischaugenobjektiv aus. Während bei den Rundbild-Objektiven die kleinste Anzahl an Aufnahmen benötigt wird, nutzen die Vollformat-Varianten die Sensor-Fläche optimal aus und liefern somit eine höhere Auflösung. Alle Kamerahersteller haben ein oder mehrere Modelle im Angebot, bekannt sind wegen hoher Verfügbarkeit und des guten Preis-Leistungsverhältnisses die Sigma-Objektive. Durch die kurze Brennweite erlauben Fischaugen-Objektive Bildwinkel von 180° und mehr in der Diagonale, was die Anzahl der benötigten Segmente (d.h. einzelner Kameraeinstellungen auf dem Panoramakopf) stark reduziert.

Tipp: Möchten Sie erfahren, wieviele Segmente bei Ihrer spezifischen Sensorgröße und Objektivwahl benötigt werden, schauen Sie unter www.hdrlabs.comwww.hdrlabs.com nach. Auch im Handbuch des in diesem Artikel vorgestellten pano-MAXX Kopfes finden sich Tabellen mit einer Auflistung benötigter Segmentanzahl sowie die Grad-Angaben für die Drehung in Abhängigkeit von der Brennweite.

Den kompletten Artikel finden Sie in
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