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CGI für Fotografen [01]

thumb_CGI_1Spätestens seit „Avatar“ hat die 3D-Computergrafik ihren festen Platz in der allgemeinen Wahrnehmung. Doch Visualisierungsprozesse unter Zuhilfenahme der dritten Dimension sind längst allgegenwärtig: ob in der Werbung, im Entertainment-Bereich oder in Medizin und Forschung.

Computergestützte Simulationen realer Gegebenheiten eröffnen dem Benutzer und dem Betrachter neue, noch nie dagewesene Möglichkeiten. An der Nahtstelle von Fotografie und 3D beginnt das weite Terrain der Computer Generated Images (CGI). Das Ziel dieser fünfteiligen digit! Workshop-Reihe ist es, die grundlegegenden Prozesse und Werkzeuge der CGI-Technologie vorzustellen und die Kenntnisse praktisch anzuwenden. In diesem ersten Teil stehen zunächst die grundlegenden Begriffe und Abläufe im Mittelpunkt.

Ohne Zweifel ist die Fotografie, was die Vielfalt ihrer Möglichkeiten und Ausdrucksfähigkeit angeht, ein beeindruckendes Medium. Die Fotografie stößt an ihre natürlichen Grenzen, wo die zu visualisierenden Gegenstände in einer physikalisch-optischen Dimension nicht oder noch nicht existieren. Dort beginnt das weite Terrain der Computer Generated Images (CGI), die den Gesetzmäßigkeiten der Fotografie folgt, denn das Ziel ist in der Regel ein fotorealistisches Ergebnis.

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CGI lässt dem Fotografen viel Freiraum für Experimente. Während bei vielen Aufnahmen eine möglichst große Realitätstreue das Ziel ist, folgt das Licht in diesem Motiv allein der Fantasie.

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Die fotorealistische Produktvisualisierung mittels CGI ist längst Alltag. Der Abbildung dieses Handys liegt keine fotografische Abbildung zugrunde.


Der Weg des Bildes
Beleuchtung. Den Ausgangspunkt aller Überlegungen bildet auch bei CGI-Prozessen das „Licht“. Ohne Licht nehmen wir visuell nichts wahr. Über diese rein physikalische Tatsache hinaus ist für ein gutes Bild die Lichtstimmung entscheidend: Jede künstliche Visualisierung, ob fotografisch erzeugt oder via CGI, muss sich an der Seherfahrung der Betrachter orientieren. Die Lichtstimmung erzeugt der Fotograf durch den gezielten Mehr- oder Mindereinsatz der verschiedenen Lichtattribute wie Farbtemperatur, Intensität etc. Um die Ressource Licht im CGI-Prozess verfügbar zu machen, werden spezielle fotografische Verfahren herangezogen, mit denen das Licht am Set „gespeichert“ wird. Das Licht aus der digitalen Konserve dient später der virtuellen Ausleuchtung von 3D-Elementen. Das Motiv, welches ausgeleuchtet wird, kann virtuell erzeugt werden. Natürlich es ist es ebenfalls möglich, nur Teile der Bildkomposition dreidimensional zu gestalten, während der Hintergrund fotografiert wird.

Oberfläche. Virtuelle Oberflächen benötigen fotorealistische Materialeigenschaften, um realitätsgetreu wiedergegeben werden zu können. Mittels Fotografie werden so genannte Texturen erstellt, die später auf 3D-Elemente projiziert werden können.

Den kompletten Workshop können Sie HIER downloaden.