Thursday, May 17th

Last update08:21:30 AM GMT

You are here:


Das Museum of Bad Album Covers ...


... hält seine Pforten 24 Stunden geöffnet – und die hässlichsten Plattencover aller Zeiten bereit. Paul Zon, Museumsdirektor und Betreiber des „English online music and arts centre“ beweist ein sicheres Händchen für gestalterische Tiefpunkte musikalischer Verpackungen. Das „Best of“ des schlechten Geschmacks versammelt Kleinode wie die anscheinend ausscheidende Millie Jackson („Back to the shxxt!“), eine Vulva-Muscle-Car-Atombomben-Collage (The Damien Show), metrosexuelle Senoritos, aber auch diverse fundamentalfunkige Christen-Popper im Das-Cover-fotografieren- wir-mal-eben-selber-Design.

www.zonicweb.net

Kategorien wie „It seemed like a good idea at the time!“ oder „Great British Awfulness“ erleichtern das Auffinden der Bad-taste- Perlen für jeden Geschmack. Auch für das hiesige Publikum ist gesorgt: Unter „Oh no! ... it‘s the Germans!“ finden sich neben – na klar: Heino – auch geschmacksverirrte Scorpions- oder Krautrock-Cover. Manche der quadratischen Machwerke sind so schlecht, dass sie schon wieder gut sind. Zum Beispiel „Funky honkey, nasty nigger“ von Richard & Willie: „Ventriloquism (Bauchrednerei), fellatio, patriotism and race relations all on one cover! What more could you possibly ask for?“, fragt Zon in seinem Kommentar. digit! meint: Nein, da kann man wirklich nicht meckern! www.zonicweb.netwww.zonicweb.net

PS: Wer zusätzlich was Schlechtes auf die Ohren will, sollte im angegliederten Bad Music Radio vorbeihören (vielleicht besser vor dem Mittagessen).