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Sexy Executives

Macht alleine macht nicht sexy: Das ist der Subtext von „Sexy Exexutives“, einem Blog zum Thema Stil-Legastheniker in Nadelstreifen. Die Protagonisten: Manager aller Kaliber und Wirtschaftssparten, die eines eint: ein sicheres Gespür für schlechten Geschmack und die Dienste zweitklassiger Portraitfotografen. Zu sehen sind Männer in den besten Jahren mit entgleisten Gesichtszügen, einer Vorliebe für unvorteilhafte Anzüge und Krawatten und für Friseure, die sich vielleicht besser dem Scheren von Schafen zuwenden sollten. „The finest corporate photography – from their extranets, to you“, verkündet die Unterzeile des „Tumblelogs“, jener schnellen und dreckigen Spielart des Weblogs, die ihre Botschaften am liebsten in knappen Bildern und launigen Statements in die Welt posaunt. “Das ist kein echter Mann. Das ist ein Test-Shot aus Toy Story 3”, heißt es etwa über Rich Ross, den tatsächlich etwas comic-haft aus der Wäsche schauenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Walt Disney Studios. Andere Manager kommen nicht besser weg. Dass man als Autor der verunglimpften Portraits besser nicht aus der Deckung kommen sollte, musste ein Event- und Portraitfotograf aus Phoenix, Arizona feststellen: Seine Copyright-schwerde quittierten die inkognito agierenden „Sexy Executives“-Macher auf ihre Art: Sie ersetzten das angemahnte Bild durch ein Selbstportrait des Fotografen – natürlich eines, das diesem nicht wirklich zum Vorteil gereicht. www.sexyexecs.blogspot.comwww.sexyexecs.blogspot.com

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