Bilder machen Leute

Weniger „glattgebügelt“ als früher: Das Kanzlerin-Portrait entstand in den Räumen von Blumberry (Fotograf: Dominik ButzmannWie steht es um den Portraitfotomarkt hierzulande? Wie und womit positioniert man sich als People- Fotograf heute? Welche visuellen Mittel und Looks braucht eine erfolgreiche Wahlkampagne? Wir haben beim Bund Professioneller Portraitfotografen und bei einer Kommunikationsagentur nachgefragt.

Interviews: Peter Schuffelen


Michael BelzMichael Belz, Leiter des bpp / geschäftsführender Gesellschafter der FotoWerkstatt GbR

„Das Boot ist voll“

digit! Herr Belz, wie steht es um den Portraitfotografiemarkt in Deutschland?

Michael Belz: Da findet nun seit Jahren bereits ein heftiger Strukturwandel statt. Das fängt schon damit an, dass es wahnsinnig viele Neueinsteiger gibt. Mehr als die Hälfte davon sind Menschen, die das fotografische Handwerk nie gelernt haben, aus völlig anderen Branchen und Berufen kommen und sich sagen: Ich habe Spaß daran, also melde ich ein (Neben-) Gewerbe als Fotograf an.


Nicolas HöferNicolas Höfer, Creative Director bei der Kommunikationsagentur Blumberry

„Weniger ist mehr“

digit! Herr Höfer, welche Rolle spielt das Politikerportrait innerhalb einer Wahlkampagne?

Nicolas Höfer: Das Politikerportrait spielt die zentrale Rolle in einem Wahlkampf, es ist meist die letzte Plakatwelle und soll dem Wähler die letzten Zweifel nehmen beziehungsweise ihn in seiner Entscheidung bestätigen.

 

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