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FINE ART PRINTING 2017 – WAS GIBT ES NEUES?

digit! 6-2017In unserer aktuellen Fine-Art-Print-Materialsammlung hat Michael Marczok Produkte, Trends und Technik bei Großformatdruckern und Fine-Art-Medien zusammengestellt.

Nach wie vor sind Canon und Epson die marktbeherrschenden Player auf dem Fine- Art-Print-Parkett. Seit unserer letzten Übersicht haben beide Hersteller ihr Programm vollständig ausgetauscht. Die ganz großen Modelle stehen vorwiegend bei Druckdienstleistern, die kleineren auch bei vielen Fotografen und Einsteigern.

Epson
Bei Epson heißen die Drucker nun alle Sure- Color. Die Abgrenzung der Modelle voneinander erkennt man an einem Buchstaben hinter dem SC, vor einer drei- oder vierstelligen Ziffer, die wiederum für die Größe steht. Die für Fine Art relevanten Drucker haben somit ein SC-P (Photo) in der Bezeichnung.

digit! 6-2017 Das Einstiegsmodell in die Epson-Fine- Art-Großformat-Welt ist nach wie vor der SureColor SC- P600, ein DIN-A3+-Drucker, hier also nichts Neues. Das Modell der nächsten Formatklasse, DIN A2+, ist auch schon bekannt. Allerdings hat der SureColor SC-P800 ein Facelift erhalten. Die Daten sind unverändert, Kleinigkeiten in der Technik wurden aktualisiert.
Ab hier gibt es mehr Veränderungen. So hat der interessierte Käufer in jeder Größenklasse von DIN A2+ bis DIN A0 jeweils zwei Modelle zur Wahl. Der Unterschied liegt in der Anzahl der Tinten und der Tinte selbst. Die neueren Spitzenmodell warten mit 12 Farben und der UltraChrome®-HDX-Tinte auf. Damit erzeugen sie einen deutlich größeren druckbaren Farbraum und empfehlen sich für die höchsten Ansprüche an den Ausdruck. Für den etwas kleineren Geldbeutel bietet Epson Drucker mit neun Farben und einer schon länger bekannten Tinte mit dem Namen UltraChrome™ HD. Für den täglichen Druck auf regulärem Fotopapier stehen diese Modelle jedem Fotostudio gut zu Gesichte.

Ein wenig verwirrend ist die Produktphilosophie von Epson dann doch. So erscheint der SureColor SC-P5000, das neuere A2+-Modell, in insgesamt vier Varianten. Neben der Standardversion gibt es noch eine mit spezieller Violett-Tinte, die die Light-Light-Black-Tinte ersetzt, für eine höhere Abdeckung des Pantone- Solid-Colors-Farbspektrums um einen Prozentpunkt. Für diejenigen, die gern selbst Druckproofs erstellen wollen, steht eine weitere Variante mit einem Spectroproofer bereit und dieser auch wahlweise mit der violetten Tinte. Zusammen gibt es also vier Versionen. Die größeren Drucker können übrigens auch mit dem Spectroproofer ausgerüstet werden.

Canon
Beim Mitbewerber Canon hat man vor zwei Jahren begonnen, das Großformat-Portfolio zu erneuern. Begonnen hatte man damals mit dem imagePROGRAF Pro 1000 in der DIN-A2+- Klasse. Die mit diesem Gerät vorgestellte neue Technologie in Bezug auf den Druckkopf und die Tinte findet sich nun in der gesamten Palette bis zum neuesten Modell für DIN A0. Diese Geräte verfügen also alle über nur einen Druckkopf, der breiter, schneller und genauer ist als der in ...


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