MEHR FOTO FÜRS SMARTPHONE

digit! 4-2017 Mal ehrlich, wie oft greifen viele von uns zum Smartphone, wenn man mal schnell ein Bild machen will? Die smarten Knipsen bieten 10+x Megapixel, meist eine recht anständige Qualität (wenn es genug Licht gibt) und die leichte Weiterleitung für viele Zwecke. Diese Merkmale sind schon sehr verlockend (auch wenn man noch so viele andere, „bessere“ Kameras hat). Von Stefan Steib

Andererseits: Immer nur ein leichtes Weitwinkel, keine Zooms, das Kameramodul ist ohne große Einstellmöglichkeiten und Wechseloptiken gibt es auch nicht.
Wo bleibt da die kreative Freiheit, der technische Qualitätsanspruch? Nun, viele vermissen sie nicht, die Generation Internet macht eben Portraits auch mit dem Weitwinkel. Das Pfannkuchengesicht kann man ja im Photoshop oder einer App wieder „natürlicher“ machen, und interessant ist nur, was vor der eigenen Nase passiert. Wer braucht schon ein Tele? Was aber, wenn man mit realer Hardware gleich

Was aber, wenn man mit realer Hardware gleich bei der Aufnahme zur Tat schreiten will, zur Tat schreiten und seine Bildvorstellung sofort einbringen will? Diverse Firmen haben sich dieser Aufgabe angenommen.

 


digit! 4-2017Aufsatzlinsen
Erste Versuche dazu sah man vor einigen Jahren auf Kickstarter. Firmen wie Olloclip und asiatische Nachahmer brachten diese Kits auf den Markt. Dabei wird mit einfacheren Linsenkonstruktionen mit max. 3-4 Elementen die Brennweite der im Smartphone verbauten Kameras geändert. Anfänglich wurden dazu simple Clips benutzt, die über die Gehäuse geschoben und über den Objektiven befestigt werden, inzwischen gibt es aber auch Edellösungen wie die von Zeiss oder Schneider, wo eine Art Metallkäfig auf dem Handy fixiert wird und die Zusatzlinse sicher und spielfrei sitzt. Der Preisbereich beginnt für diese Zusatzlinsen bei wenigen Euros für chinesische Internetangebote auf eBay, dann folgen „Midrange“-Lösungen wie Olloclip 1 oder inLine 2, ein- bis zweihundert Euro kosten die „Mutar“-Markenlösungen von Zeiss 3.

Qualitativ sind die Zeiss-Exolens-Produkte, aber auch Schneider Optics iPro 4 führend, wenngleich auch nicht klar ist, ob iPro nach dem „Shutdown2 der Schneider-Photoimaging-Abteilung noch weiterentwickelt wird. Es gibt jedenfalls keine iPhone-7-Lösung mehr.

Vorteile all dieser Linsenlösungen sind die Kompaktheit und Funktion ohne externe Elektronik. Sie bieten aber eben auch keine Mehrauflösung gegenüber...

  


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