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Die Frage des Systems

Ob Beauty, Auto oder People: Dass nahezu jedes im werblichen Kontext geschossene Foto durch die Mühlen von Bildbearbeitung und CGI gedreht wurde, steht außer Frage. Dass der Ausgangspunkt werblicher Visuals häufig ein Foto ist, ist ebenso ausgemacht. Für welches Kamerasystem Werbefotografen sich entscheiden, ist eine Frage von Sujets und Budget.

Tjaard M. Spiering


Lecker, lecker, Foodfotografie von Tjaard M. Spiering mit der Hasselblad H3D-39.

Gemessen an den enormen Mediabudgets großer Kampagnen ist die Fotografie ein vergleichsweise kleiner Baustein im Kostengerüst – aber ein enorm wichtiger. In diesem Bereich der großen, aufwändigen Kampagnen werden auch die höchsten Anforderungen an Technik und Bildqualität gestellt. Um die „Systemtheorie“ mit der Praxis abzugleichen, haben wir Werbefotografen aus den verschiedensten Bereichen gefragt, wie und womit sie fotografieren. Das Ergebnis ist wenig überraschend: Architekturfotografen arbeiten am liebsten mit der Fachkamera, natürlich digital bestückt, Food- und Stillfotografen wählen zwischen Mittelformat- und Fachkamera, Modefotografen greifen gern zum Kleinbild. Alles also wie gehabt? Nicht ganz. Die Unterschiede in der Qualität bezugnehmend auf Auflösung, Schärfe und Detailreichtum verwaschen, aber das sind nicht die einzigen Kriterien für die Wahl des Equipments.

#1 Vollformat Kleinbild-DSLRs Canon, Nikon, Sony
#2 Integrierte MittelFormat-DSLRs Hasselblad, Leica, Mamiya, Phase One, Pentax
#3 Digital Backs Hasselblad, Leaf, Mamiya, Phase One, Sinar
#4 Fachkameras: Totale Kontrolle Horseman, Linhof, Plaubel, Sinar

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d i g i t ! - 03/2011 d i g i t ! - 03/2011 €5,60 Checkout >> Read more >>