Die Aufnahme dreidimensionaler Fotos und Videos ist dank entsprechender Hard- und Software für Fotobegeisterte jeder Couleur möglich. Aber wie sieht es mit der Präsentation aus? Wir widmen uns in diesem Artikel einer Auswahl an „brillenlosen“ Präsentationsformen, um 3D-Bilder in Szene zu setzen.


Die Abbildung zeigt das Prinzip des Lentikular-Verfahrens. Zusammengehörende Bildstreifen müssen passgenau unter je eine Linse der Folie positioniert werden. Das rechte Bild zeigt verschiedene Ausführungen der Lentikularfolie.
Lentikulardruck in 3D. Lentikulardrucke ermöglichen Animationsund 3D-Effekte auf gedruckten Bildern. Für den 3D-Effekt wird die Rückseite einer vertikalen Linsenraster-Folie spiegelbildlich bedruckt, dafür werden mehrere Bilder des gleichen Motivs mit unterschiedlichen Blickwinkeln benötigt. In der digitalen Bildaufbereitung müssen die entsprechenden Bilder in dünne Streifen unterteilt werden. Sie werden dann abwechselnd zusammengefügt, sodass in dem fertigen Lentikularbild schließlich je ein Streifen von Bild 1 und Bild 2 passgenau unter je einer Linse- der Folie liegt (siehe Abbildung). Die Linsenbrechung bewirkt, dass das linke und das rechte Auge jeweils eine andere Perspektive wahrnehmen, sodass der visuelle Eindruck Dreidimensionalität entsteht. Die Bildaufbereitung wird mit gängigen Bildbearbeitungsprogrammen, speziellen Scripten oder Lentikular-Software vom Druckdienstleister vorgenommen, damit eine optimale Abstimmung von Folie und Bild erzielt wird. Dienstleister wie Weber Druck Display in Weyhe bei Bremen oder Vogt Foliendruck in Hessisch Lichtenau bieten neben der Produktion die Bildaufbereitung gleich mit an. Im UV-Offset-Druck sind Formate bis zu 70 x 100 cm möglich. Für größere Formate bis zu 5 x 2 m kommt das Inkjet-Verfahren zum Einsatz.
Den kompletten Artikel finden Sie in
| < Zurück | Weiter > |
|---|

