Vor drei Jahren brachte Leica mit der M8 die erste digitale M heraus. Dies kam einer in dieser legendären Kameraserie einer kleinen Revolution gleich. Die M8 mit ihrem von Kodak entwickelten 10-Megapixel-Sensor im Format 27 x 18 mm war ein beherzter Schritt in die digitale Welt. Im September 2008 folgte mit der M8.2 ein Update mit gleichem Sensor, einem leiseren Verschluss und einem Kristallglas-Display. Mit der M9 stellt Leica die kleinste Vollformat-Kamera der Welt vor. Der von Kodak entwickelte 18-Megapixel-Sensor im vollen Kleinbildformat nutzt den Bildkreis der M-Objektive nun auch digital voll aus.
Menüs und Einstellungen
Die M9 liegt mit ihren knapp 600 Gramm (ohne Objektiv) gut in der Hand, und der Zeigefinger findet automatisch den Weg zum mit Schraubgewinde versehenen Auslöseknopf.
tipp: Noch bequemer und sicherer wird die Handhabung mit dem Daumengriff ‚Thumbs Up CSEP-1‘ von matchtechnical.com. Dieser Griff wird im Blitzschuh der Leica befestigt und die Kamera mit dem rechten Daumen perfekt abgestützt.
Um den Auslöser herum sind die die Einstellungen Off, S für Einzelbild, C für Serienaufnahme und als letztes die Zeitauslösereindas Zeitenrad mit den Einstellungen von B über 8, 4, 2 und einer Sekunde bis zu einer 4000stel und der rot markierten Zeitautomatik. Das Zeitenrad ist leichtgängig und präzise, in der Mitte der Kameraoberseite folgt der Blitzschuh mit der eingravierten Seriennummer.Soundcheck
Der M9-Fotograf hat beim Auslösen und Aufziehen jetzt die Wahl zwischen Standard, Weich, Diskret und der Kombination von Diskret&Weich. In der Praxis bedeutet Standard das gleichzeitige Auslösen und Spannen des Verschlusses, bei Diskret werden beide Vorgänge voneinander getrennt. Beim Drücken des Auslösers wird leise klickend der Verschluss ausgelöst, und das Aufziehen erfolgt erst, wenn der Finger vom Auslöser genommen wird. So lassen sich im Theater oder Konzert böse Blicke vermeiden.
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