Denn auch um Drittanbieter-Zusatzmodule zu benutzen, muss man nicht das Programm wechseln, das erledigt LR gleich mit. Ich arbeite gerne mit den Plug-ins von Nik Software, und diese werden nach der Installation von beiden Programmen unterstützt. Während in Photoshop der Weg über das gewohnte Filtermenü führt, ist der Zugang bei Lightroom etwas anders konstruiert. Im folgenden Beispiel will ich mit Nik HDR Efex Pro eine Belichtungsreihe aus LR heraus zu einem HDR-Bild zusammenfügen.

Niks Color Efex Pro 4 erlaubt den Einsatz beliebig vieler Filter in einem Arbeitsgang
In Niendorf an der Ostsee lässt ein japanophiler Mäzen eine Seebrücke nebst Teehaus errichten, am Neujahrstag waren davon erst die frisch eingerammten Pfähle zu sehen. Die junge Dame am Strand hat vorbildlich stillgehalten, als meine Lumix GF1 durch ihre sechs Bracketing-Aufnahmen hindurchgeklickert hat. Ich markiere die Bilder in Lightrooms Bibliotheksmodul und wähle Exportieren, denn das Nik HDR Efex Pro Zusatzmodul versteckt sich unter den Exportvorgaben. Hier wählen Sie zwischen JPEG und Tiff Format und bestimmen Farbraum, Komprimierung und Bittiefe der zu exportierenden Bilder. Ich belasse es bei den Grundeinstellungen und klicke auf Exportieren. Hierauf startet HDR Efex Pro und die sechs Einzelbilder werden aufeinander ausgerichtet. Sobald dieser Prozess beendet ist, sehen Sie das HDR-Bild in einer Vorschau. HDR Efex wird mit einer Batterie von 32 Voreinstellungen ausgeliefert,die zum Herumexperimentieren einladen. Außerdem verfügt HDR Efex wie alle Nik Plug-ins über die intelligente U-Point- Technologie für lokale Bildanpassungen. Ich wähle im Beispiel die Voreinstellung Grannys Attic, was soviel heißt wie Omas Dachboden. Nach leichten Korrekturen ...
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