Von der Diddelmaus bis hin zu Schuhen von Prada bieten Shopsysteme im Internet alles, was das Herz begehrt. Foto-Shops hingegen sind rar. Wer als Fotograf seine Archive gern öffnen würde, ist auf die großen Fotoanbieter im Internet angewiesen, in denen das eigene Angebot in einer Flut von billigen Bildchen untergeht oder auf eine individuelle Shop- Programmierung, die sich nur die ganz Großen leisten können.
Abläufe und Organisation hinter dem Angebot eines Fotografen oder eines Studios sind zum Teil sehr komplex:
• Da sollen die Produktbilder für einen Katalog ausschließlich für die Mitarbeiter einer Agentur aufbereitet werden, die sofort Layoutbilder benötigt.
• Die Aufnahmen des Tennis-Turniers werden einem bestimmten Publikum innerhalb weniger Stunden nach der Siegerehrung angeboten, das aber jeweils nur eine Handvoll Bilder kaufen wird.
• Die Hochzeitsfotos stehen unter Ausschluss der Öffentlichkeit nur dem Brautpaar und seiner Familie zur Verfügung – und zwar möglichst unkompliziert und barrierefrei.
• Das Archiv mit den Stockfotos des Fotografen ist allen Besuchern des Shops zugänglich – wer Aufnahmen kaufen möchte, muss sich wie in jedem Shop-System als Kunde registrieren.
Fotografen arbeiten also mit völlig unterschiedlichen Kundengruppen, die jeweils individuell behandelt werden wollen.
Der Foto-Shop: Pixtacy
Pixtacy von Virthos Systems ist ein Shopsystem, das von vornherein auf Fotografen und Studios zugeschnitten ist und die typischen Abläufe beim Verkauf von digitalen Bildern an individuelle Käufergruppen unterstützt. Hier gibt es nicht nur Alben und Kategorien – hier gibt es als wesentliches Element den „Kunden“, dem ein eingeschränktes Angebot exklusiv vorgeführt werden kann. Kunden lassen sich zudem in Gruppen verwalten.
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