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Werkzeuge und Wunder

  Welchen Stellenwert hat die 3D-Bildsynthese heute? Woran hapert es in der EBV-Praxis? Und wie bringt man visuelle Vielsprachigkeit und ein einheitliches Erscheinungsbild auf einen Nenner? Wir haben bei einer Agentur, einem Photoshop-Experten und einem Blattmacher interessante Antworten gefunden.

Interviews: Peter Schuffelen



Jonas Natterer, Art Director beim Magazin NeonDIE BILDREDAKTION
Jonas Natterer, Art Director beim Magazin Neon
„Stempeln ist tabu“

digit! Herr Natterer, wie sieht der Workflow bei der Neon aus?

Jonas Natterer: Eigentlich noch recht klassisch, wir arbeiten ohne Redaktionssystem – und bis vor vier Jahren lag der Anteil der analogen Bilder noch bei rund 70 Prozent. Inzwischen liegen aber 90 Prozent aller Bilder digital vor ...




Malte Rehde, Head of Print Post Production/CGI bei Jung von Matt/craftDIE WERBEAGENTUR
Malte Rehde, Head of Print Post Production/CGI bei Jung von Matt/craft
„Eine eigene Handschrift entwickeln“

digit! Herr Rehde, Sie realisieren einen Gutteil aller Post- und CGI -Aufgaben inhouse. Ist das nicht eher ungewöhnlich für eine Werbeagentur?

Malte Rehde: Ich habe schon den Eindruck, dass das ein grundsätzlicher Trend ist in den Agenturen. Wir haben uns mit Jung von Matt /craft allerdings schon vor mehr als sechs Jahren für diesen Weg entschieden und waren damit sehr früh dran. Inzwischen wickeln wir mit fünf Retouch- und zwei CG-Artists gut die Hälfte der Jobs inhouse ab ...


Doc Baumann, Photoshop-Papst, promovierter Kunstwissenschaftler und Herausgeber des Bildbearbeitungs-Magazins DOCMADER MONTAGEN-EXPERTE
Doc Baumann, Photoshop-Papst, promovierter Kunstwissenschaftler und Herausgeber des Bildbearbeitungs-Magazins DOCMA
„Fehler sind leider die Regel“

digit! Doc Baumann, seit Jahren nehmen Sie in regelmäßigen Bildkritik- Kolumnen Anzeigenmotive aufs Korn. Steht es wirklich so schlimm um die Motive der Werbebranche?

Doc Baumann: An Beispielen misslungener Bildbearbeitung und Composings hat es mir jedenfalls bis heute nie gemangelt. Die Palette der Fehlleistungen reicht von von falscher Perspektive und Tiefestaffelung über unsinnige Schärfenzonen, nicht korrekte Körper- und Schlagschatten, Plausibilitätsfehler oder eine unglaubwürdige Lichtstimmung bis hin zu absoluten Basics wie unsauberen Freistellern ...



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digit! 4-2012 (August/September) digit! 4-2012 (August/September) Schwerpunktthema "Software & Workflows für Fotografen" €5,60 Checkout >> Read more >>