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H WIE HYBRID ODER HIGH PERFORMANCE

Mit der der X-H1 hat Fujifilm eine neue spiegellose X-Serie-Systemkamera mit professionellem Profil vorgestellt. Die Neue soll Foto- und Videografen gleichermaßen ansprechen. Sie macht hinsichtlich Design und Ausstattung Anleihen bei ihrer großen Mittelformatschwester GFX 50S und bringt eine Innovation mit: Als erste Kamera in der X-Serie verfügt die X-H1 über eine im Gehäuse integrierte IBIS-Bildstabilisierungseinheit.

digit! 2-2018Fujifilm gibt bei der Entwicklung des X-Systems unvermindert Gas. Wer sich gefragt hat, was wohl zwischen die große Mittelformat-GFX und das bisherige Topmodell der X-Kameras mit Bildsensor im APSC- Format passt, erhält mit der X-H1 eine schlüssige Antwort. „Die X-H1 ist eine Kamera für Profis, die bei einer Produktion beides abliefern müssen, Foto und Video“, erläuterte Marketingmanager Sebastian Müller bei der Vorstellung der Kamera. Dafür bringt der X-Trans-CMOS-III-Sensor ohne Tiefpassfilter eine Auflösung von 24,3 Megapixeln mit. Videos können in 4K nach DCI-Standard mit 4.096 x 2.160 im 17:9-Format aufgenommen werden. Full-HD-Videoaufnahmen sind mit bis zu 120 Bildern/s möglich.

Das Design der X-H1 folgt konsequent der Retrolook-Linie der anderen X-Serie-Kameras: Wichtige fotografische Funktionen für Belichtung und Fokussierung sind direkt über mechanische Einstellräder und Tasten wählbar. Neu bei der X-H1 sind der Auslöser mit mechanischer Blattfederung und der 8-Wege-Joystick und die AFon- Taste, mittels der die AF-Funktion vom Auslöseknopf entkoppelt und separat aktiviert werden kann.

digit! 2-2018Volle Leistung mit dem Power-Griff
Das Gehäuse ist groß für eine Kamera mit APS-C-Sensor, ermöglicht aber mit dem Handgriff vor allem mit schweren und langen Objektiven eine sehr gute Balance. Ist der zusätzliche Batteriegriff VPB-XH1 angesetzt, wird die X-H1 wuchtig: Der Power- Boost-Griff enthält zwei zusätzliche Akkus und ist bei professionellen Jobs unverzichtbar, da er nicht nur die Einsatzbereitschaft über einen längeren Zeitraum gewährleistet: Einige Boost- Funktionen stehen nur mit der Extra-Power zur Verfügung. So steigt die maximale Serienbildgeschwindigkeit mit dem Power-Griff von 8 Bildern/s auf 11 Bilder/s.

Das Gehäuse besteht aus einer Magnesiumlegierung, die um 25 Prozent dicker ist als bei der X-T2. Die X-H1 ist zudem mit rund 100 Dichtungen staub- und spritzwassergeschützt und laut Fujifilm bis minus 10 Grad Celsius voll funktionstüchtig. Damit umgekehrt bei rechenintensiven Prozessen die Wärme des Bildprozessors abgeführt werden kann, ist ein großer Kühlkörper verbaut, der auch zum Gesamtformfaktor des X-H1-Gehäuses beiträgt.

Feines und flüssiges Sucherbild
Der elektronische Sucher zeigt das Motiv so gut an wie das Pendant der GFX-Schwester. Wer das Fotografieren mit einem optischen DSLR- Sucher gewohnt ist, wird...

 


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