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PANORAMEN FÜR VIRTUELLE RUNDGÄNGE

digit! 4-2016Im dritten Teil der digit! Workshop-Reihe zum Thema Multishot konnten Sie sehen, was mit Panoramen alles möglich wird – vom kleinen Planeten über die HDRI-Panoramen bis hin zu manuell fusionierten linearen Panoramen. So richtig interessant wird die Panoramatechnik aber erst dann, wenn man sie kommerziell für die Außendarstellung nutzen und zum Beispiel vir-tuelle Rundgänge anbieten kann. Das Beste daran ist: Das ist noch nicht einmal besonders schwierig, da der Erstellungspro-zess in weiten Teilen identisch bleibt. Wer einmal schnuppern möchte, was denn mit dieser Technik alles möglich ist, findet im Web eine Vielzahl eindrucksvoller → Beispiele.

DER WORKFLOW | Der Ablauf bei der Erstellung eines interaktiv begehbaren Panoramas ist im ersten Schritt identisch mit der klas-sischen Panoramafotografie, die Sie bereits in den ersten zwei Artikeln kennengelernt haben. Häufig werden für die Rundgänge komplette Multi-Row-Rundum-Panoramen aufgenommen, die auch Decke und Boden der Örtlichkeit abbilden, aber das ist keine notwendige Voraussetzung. Ansonsten ist bei der Aufnahme vor Ort zu beachten, dass die Räume auch sehr klein werden können (siehe das " Beispiel in den Links). Damit schrumpfen die Ab-stände zur Szene, und die Parallaxenfehler werden ausgeprägter. Kurz gesagt, sollte man sich bei dieser Anwendung besonders viel Mühe mit dem Ausgangsbildmaterial geben und hierfür die Kame-ra auf einem Nodalpunktadapter exakt einmessen. Zum Stitchen kommen dann die einschlägigen Tools wie PT Gui, Hugin, Micro-soft ICE und Photoshops Bordmittel infrage.

EIN PROBELAUF | Für einen Test des Ablaufs haben wir das Me-dienlabor an der Hochschule Aschaffenburg besucht. Dieses La-bor bietet auf rund 50 Quadratmetern viele interessante techni-sche Details und moderne Versuchsplätze zu Themen wie Eyetracking und Bewegungserfassung. Im ersten Schritt haben wir die zwei Studenten positioniert und eine soweit wie möglich ein-heitliche Lichtsituation geschaffen. Als Panoramaadapter kam der preisgünstige Panosaurus zum Einsatz, als Kamera eine EOS 5D Mk III mit einem 17-40-Zoom auf 17 mm. Mit den 17 mm müsste man zur vollständigen Erfassung der Decke und des Bodens zwei Zeilen aufnehmen. Wir begnügen uns mit nur einer Zeile, die zu-mindest die interessanten Laborplätze und Gerätschaften aber komplett erfasst. Das einzeilige Panorama ist mit großzügiger Überlappung ...

 


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